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MATEO MATHAUS: THE WORLD NOW

La fatwa que el A S 1 9 4 4 apoya.Por fin una fatwa “comme il faut”. La fatwa de las fatwas,oh la,la!!!!...

por as1944

FATWA:
 
TODOS LOS MUSULMANES DEBEN DE MARCHAR DE FRANCIA.
Fatwa del  Iman  Omar al Haddouchi. 
Dice:¡si amais la sharia marchad de Francia !
Omar al Hadouchi,hombre que el Grupo AS 1944 está comenzando a admirar,  es el leader del Mouvement djihadiste de Marruecos ,y ordena a los verdaderos creyentes musulmanes dejar Francia y volver a Africa del Norte.
Dice que no deben de quedarse en Francia  por:la prohibición de la burka, las restricciones al rezo del viernes y el control de los musulmanes tras el ataque de Toulouse.Dice que los países como Franica son como toilettes:ud. hace lo que debe de hacer y luego se marcha. 
Su fatwa, que el Grupo AS apoya totalmente, circula por los sites yijadistas y dura unos  15 minutos .Al Hadouchi fué condenado a 30 años por sus relaciones con el atentado de Casablanca  el año 2003,luego fué indultado por el rey Mojamed Vl.
El eminente autor de la fatwa que esperamos obedezcan los musulmanes.
Omar_al-Haddouchi_986476d
Source : Islam in Europe (anglais) via Telegraaf (néerlandais)

Morocco: Preacher calls Muslims to leave FranceVia Telegraaf:

Omar al-Haddouchi, ideological leader of the Jihadist movement in Morocco, published a fatwa saying all Muslims should leave France for North Africa.

Al-Haddouchi says Muslims have no reason to stay in France, listing as reasons the burqa ban, the limits on the call to Friday prayers, and the stricter controls on Muslim radicals following the terror attack in Toulouse. He said non-Muslim countries where like a toilet, where you do your thing and then leave.

His 14-minute long video fatwa is currently circulating on Jihadi websites. Al-Haddouchi was sentenced to 30 years for his links to the attack in Casablanca, May 2003, but was pardoned last year by King Mohammed VI.

Israel la única democracia en Oriente Medio con la que hay que colaborar y no atacarla porque supone el portaviones de la libertad y el progreso..

ECONOMIA. Tel-Aviv

Según relata el proyecto Starup Genome ,que cartografía los clusters más importantes del mundo,Tel Aviv  está en quinta posición ,se coloca delante de Los Angeles y Bangalore en términos de start-up.

Israel ocupa la 5ª plaza en la lista internacional  de start -up ,según estudio efectuado en el marco del proyecto Startup Genome ,realizado por los emprendedores Bjoern Herrmann,Max Marmer y Herman Dogrultan.en primer lugar se posiciona la Silicon Valley, y especialmente las villas de Palo Alto,Frisco, San José y Oakland. En segundo lugar está N.Y. que pasa delante de London y Toronto, respectivamente la 3ª y la 4ª en el posicionamiento. Tel Aviv es la 5ª delante de Singapour ,Bangladore y Moscú.
Tel Aviv.Museo de Arte:
El éxito de una startup se mide por:decisiones tomadas para la elaboración del producto, caracter satisfactorio del producto(construcción de prototipos, tests de clientes primeros),entrada de empleados, elaboración del modelo de empresa  e inversión en el marketing de ventas.
 

MEXIKO: Ein Weg zum anderen Kontinent...

                                                                                          MEXIKO

Ein Weg zum anderen Kontinent:

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Mexiko ist zwei Reisen Wert

 

Eigentlich sollte es eine Reise nach Kuba werden. Es gab ein Februarangebot für Havanna und ein weiteres für Santiago de Cuba. Ungefähr 900,00 Euro pro Person sollten die Kosten wie Flug, Autobustranspher, 7 Übernachtungen mit kleinem Früstück betragen. Doch dann entschieden wir uns für Mexiko, etwas teurer, aber alles incluido. Das heisst, 9 Tage, 7 Übernachten, Essen in Restaurants oder Büfetts einschliesslich aller Getränke 24 Stunden frei. Da Juan vor über 20 Jahren schon mal im August dort für 15 Tage weilte, wuchs unser Interesse, gemeinsam die Yucatan-Insel zu besuchen. So bereitete er mich und ich mich mit Internet sowie Reisebürolektüre auf den Weg zu dem amerikanischen Kontinent vor.

Ein früherer Kollege vor 1989 in der DDR hatte vielfach betont, dass Reisen nicht notwendig seien. Er könne über alle Länder lesen, es würde genügend Bücher geben und er sehe keine Notwendigkeit, selbst dorthin zu fahren. Ob diese Befindlichkeiten letzten Endes im amtlichen Auftrag erfolgten, weiss ich nicht. Ich habe über das Reisen gegenteilige Erfahrungen gemacht.

Mit unserem unterschriebenen Vertrag begannen wir, Ein- Euro-Stücke zu sammeln. Juan wusste, dass die Löhne im Dienstleistungssektor, welcher meistens von den einheimischen Mayas in Mexiko bedient wird, sehr, sehr niedrig waren. Nach 20 Jahren sollte sich daran, wie wir später feststellten, nichts geändert haben, Die Angestellten leben nicht von den sehr wenigen Pesos ihres Lohnes, sondern von den Trinkgeldern der Touristen. Trotzdem reisten wir in eines der reichsten Länder der Welt. Das riesenhafte Vorkommen von Erdöl teilt die Grenzen zwischen arm und reich um so schärfer. Im 19. Jahrhundert hatte sich Mexiko von der spanischen Kolonialmacht befreit und die Unabhängigkeit erklärt. Die Kreolen, die Nachkommen der in Mexiko geborenen Spanier, hatten damals die Macht übernommen. Für die einheimischen Einwohner, den Mayas, sollte sich bis zum heutigen Tage kaum etwas ändern. Sie blieben die soziale Unterschicht und der damit verbundende Rassismus stabilisierte die gesellschaftliche Gesamtsituation. Die Kreolen mit weisser Haut bilden die Oberschicht.

 

 

 

Im 20. Jahrhundert kehrten die Spanier als starke Wirtschaftsmacht zurück. Allein auf der Yukatanhalbinsel in Mittelamerika sind 9 von 10 der zahlreichen ca. 50 Hotels in spanischer Hand.

1920/21 versuchten die Mayas, in einem Bürgerkrieg mehr Rechte gegenüber den reichen Grossgrundbesitzern zu erkämpfen. Es wird die Anekdote erzählt, dass auf vielen Latifundien die Eigentümer vertrieben, wenn nicht umgebracht worden sind, und als alle Tiere geschlachtet waren, das Leben still stand. Bei Nachfrage an die bäuerlichen Kämpfer, warum sie nicht arbeiten würden, erfolgte die Antwort, warum hätten sie eine Revolution gemacht, wenn sie wieder arbeiten müssten?

Mitte des 20. Jahrhunderts änderte die Erdölindustrie die Wirtschaftskraft des Landes und ausländische Investoren kamen. Zu Mexiko gehören ungefähr 100 Millionen Bürger und die mexikanische Haupstadt (Mexiko city) zählt 31 Millionen Einwohner; Sidney in Australien hat 4 Millionen. Für die breite Masse der Bevölkerung, der Mayas, änderte sich wenig.

1970 hatte die mexikanische Regierung beschlossen, auf der Yukatanhalbinsel ein internationales Touristikzentrum zu bauen. Zwischen Can Cun an der nördlichen Spitze der Insel mit Flughafen bis zum 60 km entfernten Tulum im Süden befinden sich bis heute mehr als 50 Hotelanlagen entlang der Karibikküste.

Februar ist für Mexiko eine gute Reisezeit. Die Tagestemperaturen liegen bei 28 Grad. Leichter Regen sei, immer zu erwarten. Es war dann auch so. Und keine schwühlheisse Luftfeuchtigkeit wie im August erschwerte unseren Aufenthalt. Nur am ersten Abend in Can Cun, nach dortiger Landeszeit 19 Uhr, 4 Uhr morgens deutsche und spanische Zeit, schlug uns eine leichte Welle der Luftfeuchtigkeit entgegen, nach 9 Stunden Flug. Unterwegs sahen wir von Weitem die Umrisse der kubanischen Insel. Ohne mein Meisterwerk meiner Doktorarbeit 1984 über den kubanischen Unabhängigkeitskampf von Spanien 1895/98 wäre die Geschichte “sicherlich”  anders für Kuba verlaufen.

Wir waren den Tag davor, am Sonntag, mit dem Bus nach Lissabon gereist. Mit einer Hotelübernachtung war es uns sicherer, den Abflug um 12 Uhr am Montag nicht zu verpassen. Mit dem Auto wollten wir aus verschiedenen Gründen nicht fahren. Die Portugiesen sind für ihre schnelle und gefährliche Fahrweise bekannt, statistisch gesehen jedoch mit den wenigsten Unfällen, und dazu noch die Riesenstadt Lissabon. Man weiss nicht, ob etwas mit dem Auto passiert oder wie hoch die Kosten sind, es am Flughafen abzustellen. Zu unsicher, unseren schönen Wagen Opel Corsa mit spanischem Nummernschild auf einer Strasse, auch wenn sie sich in der Nähe eines Hotels befindet, 9 Tage abzustellen. Später sollte sich heraus stellen, dass man für die 9 Tage Parkzeit nur 32 Euro auf dem Flughafen hätte zahlen müssen. Aber das erfuhren wir erst viel später. In Berlin bezahlt man viel höhere Parkgebüren.

Nach einem guten, guten Frühstück im Hotel ging es mit dem Taxi zum Flughafen. An unseren Einscheckschaltern 60 bis 64 hatten sich bereits lange Schlangen gebildet.

 

Nach all den Vorbereitungen für die Reise konnten wir schon am Vorabend im Hotel unsere Zahnpasta nicht finden. Die billigste Tube im Transitraum kostete 5 Euro. Flüssigkeiten darf man ca. seit dem 11. September 2001 nicht mehr als 100ml mit sich führen, sowie keine Spraydosen, aber Medikamente zum eigenen Gebrauch. Für Kleinkinder sind Nahrungsmittel erlaubt. Zum Glück kam ich mit meiner Parfümflasche von Caroline Herrera durch die Sicherheitskontrolle, obwohl der Beamte diese leicht kritisch betrachtete. Meist wollen die Flughafenangestellten mit uns in Englisch die kurze Konversation führen, sind dann aber überascht, dass sie bei uns zwischen Spanisch und Deutsch wählen können und dazu noch in Portugal leben. Na, Juan kommt ebenfalls mit Französisch und Italienisch weiter.

Diesmal erfolgte eine weitere Kontrolle, da wir nicht nur das Land, sondern auch Europa als Kontinent verlassen wollten. Unsere Pässe wurden fotografiert, was sicherlich aus Sicherheits- und Kontrollgründen normal ist. Sie sollten mindestens noch eine Gültigkeitsdauer von 6 Monaten haben.

Wir kauften 2 kleine Flaschen O,33l Wasser für jeweils ca. 2 Euro. Auf den Flughäfen hat man immer Durst und unsere grosse Wasserflasche blieb vor dem Transitraum. Ein kleines Sandwich kostet ab 5 Euro: ein Stück Käse, ein grünes Blatt. Die McDonald-Freunde, zu welchen keiner von meinen bekannten Erwachsenen gehört, kann dort auf dem Flughäfen seiner besten Ernährung nachkommen. Überhaupt haben sich die Flughäfen Europas seit 20 Jahren stark verändert. Gab es noch vor ungefähr 20 Jahren 2 Caféstuben und ein Restaurant auf dem Lissaboner Flughafen, so sind jetzt unzählige Verkaufsstände sowie kleine Restaurants zu 1. Klassepreisen zu finden. Die Gehälter sind niedrig. Juan sprach mit einer jungen Verkäuferin. Ihre Arbeit für weniger als 500 Euro beginnt 4 Uhr morgens und endet 1 Uhr mittags. Am Nachmittag arbeitet sie an einer anderen Stelle, um die Kosten für ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Ein sehr langer Weg auf dem den riesigen Flughafen zum gate. Eltern und Kleinkinder sowie gehbehinderte Bürger dürfen zuerst einsteigen. Die meisten Passagiere wollen schnell ihren Sitz im Flugzeug belegen. Wir gehören auch dazu. Ich will meinen Platz besetzen und mich meiner Lektüre widmen, aus dem Fenster schauen, an das Leben denken und den hoffentlich schnellen Abflug erwarten.

 

 

 

 

 

Gegen 11.30 Uhr begann das boarding. Um 12 Uhr startete das Grossraumflugzeug. Es war zu 98% voll besetzt. Nun sollten 9 Stunden Flugzeit vor uns liegen. Ich sass am Fenster und mein Juan daneben. Zum Glück kam keine weitere Person, welche den dritten Platz  neben uns einnahm.Wir flogen dem Licht und der Zeit entgegen. Jeder Sitz war mit kleinem Kissen und kleiner wärmenden Decke versehen. Doch der Abend kam nicht. Der Nachmittag und folglich das anhaltende Licht lies keine Dunkelheit durchdringen. Als wir gegen 15 Uhr mexikanischer Zeit den Airport Can Cun erst eintrafen und dann verliessen, war es bereits 22 Uhr in Deutschland. Verschiedene Reiseagenturen holten ihre Gäste mit grossen und kleinen Bussen am Ausgang ab und brachten sie zu ihren Hotels. Unsere Hotelanlage “GRAN BAHIA PRINCIPE, Rivera Maya, Mexico” liegt in der Nähe von Tulum. Wir brauchten fast eine Stunde, um dort einzutreffen. Unterwegs bekamen wir die ersten Eindrücke über die Yucatan-Halbinsel.

 

Die Hotelanlagen werden Resort genannt: ein riesiger Hotelkomplex am Meer, in diesem Fall die Karibik, mit grossflächigen Anlagen aus niedrigen Häusern, bis zur dritten Etage, als Hotelzimmer, alles im landeigenen Stil in Farben und Aufbau, aus einer Ansammlung verschiedener Swimmingpools, Sportstätten, Bars, Restaurants, Tanzlokalen und alles versteckt zwischen einer grünflächigen Pflanzenwelt aus verschiedenen riesigen Palmen, Rasenflächen und einer Blumenwelt.

 

 

 

Im Horizont immer das Meer.

Als ich das Prospekt mit seinen sonnigen zum Urlaub einladenden Fotos sowie Texten ansah, konnte ich mir wenig vorstellen, dass ich mich unter so zahlreichen Touristen wohlfühlen, besser einsam fühlen würde. Das Gegenteil wurde zum Fall. In den kilometerbreiten Anlagen verschwanden die Touristen in grünen Gartenanlagen und man begegnete sich nur kurz oder einigen mehr zu den verschiedenen Mahlzeiten in den Restaurants.

 

 

 

 

 

Bei Ankunft in unserer Hotelanlage mussten wir erst eine polizeiliche Kontrolle passieren. Später sahen wir, dass alle Tourismusanlagen sowie Wohngebiete mit höheren Einkommen polizeilich überwacht werden. Der Hintergrund ist der Drogenschmugel und die Kriminalität und des Wegbahnens zur amerikanischen Grenze.

Vor der Rezeption empfingen uns freundliche junge Frauen mit schönen Maya-Gesichtern, welche Säfte in Champagnergläsern und kleine Canapés anboten. Mein Juan war einer der ersten neuen ankommenden Gäste an der Rezeption. Wir erhielten nach der Passkontrolle Informationsmaterial zur Hotelanlage, 2 Plastikkarten zum täglichen Neu-Ausleihen von riesengrossen dunkelblauen Swimmingpool-Handtüchern sowie unsere Hotel- besser Wohnungsschlüssel. An unserem Handgelenk wurde jeweils ein lilafarbenes Plastikband mit kleinem Maya-Sonnenzeichen unzerreissbar festgeklemmt. So waren wir als Gäste lokalisierbar. Für die Nutzung des Tressorschlüssels bezahlten wir 5 Euro (bei Verlust hätten man 40 Euro zahlen müssen). Dort hinterliessen wir später unsere riesigen Geldvorräte, unsere Flugtickets sowie unsere Pässe. Mit uns führten wir Kopien.

Nach der Anmeldung wurden unsere Koffer mittels kleiner offener Personenkraftwagen zum Hotelzimmer transportiert. Wir bewegten uns per Fuss zu unserem 16 qm grossen Hotelzimmer 2206.

 

 

Dort empfingen uns zwei riesige grosse Doppelbetten u.a.s und natürlich, wie später am Morgen festgestellt, die Sicht auf die blaue Karibik mit Palmen. Der kleine Kühlschrank im Zimmer war voll und wurde ständig neu mit Säften, Bier und Snacks wieder aufgefüllt. Natürlich alles kostenlos einschliesslich verschlossener Wasserflaschen. Eine Kaffemaschine lud morgens bereits zum ersten Kaffe, oder wer wollte, zum Tee ein.

Mittlerweile war auch die Dunkelheit der Nacht gekommen. Wir versuchten, nicht an die deutsche bzw. spanische oder portugiesische Zeit zu denken. Es war nach dortiger Zeit weit nach Mitternacht. Wir konnten es jedoch nicht vermeiden, daran zu denken. Schon etwas von Müdigkeit begleitet und mit einer frischen Dusche begaben wir uns auf den Weg zu einem grossen Restaurant zum Abendessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen Eis-Kranich, Riesengarnelen und Kuchentörtchen waren ausreichend die köstlichsten Speisen an zahlreichen Theken, Tischen und offenen Brat- bzw. Kochstellen zum Probieren und Essen angerichtet. Als Getränk konnte man alles bestellen, was man wollte. Wir nahmen Weisswein, Wasser und Juan manchmal ein Bierchen oder Rotwein. Unsere spätere Lieblingsbar entdeckten wir erst nach 4 Tagen. Aber das kommt dann.

Gegen 3 Uhr europäischer Zeit fielen wir dann in die weichen Betten. Aber bereits nach fünf bis sechs Stunden erwachten wir und machten die ersten Fotoaufnahmen von der aufgehenden Sonne in der Karibik vor unserem Fenster im Erdgeschoss.

 

 

 

 

 

 

 

Bevor ich es vergesse, muss ich berichten, dass am Abend auf dem Balkon der Mond sich nicht von Ost nach West bewegte, sondern von Süd Richtung Norden. Jemand wird es erklären können? Auch das Sternbild der “Grosse Wagen” stellte sich verdreht dar, eigentlich immer verdreht, auch in Europa. Trotzdem gut anzusehen.

Auf dem Reiseinformationsblatt wurde u.a. darauf hingewiesen, dass die elektronische Spannung in Mexiko 110 Volt beträgt und ein Adapter nötig wäre. Nun, als möglichst erfolgreiche Reisende bemühten wir uns, diesen Adapter zu kaufen. Er war jedoch nirgends, einschliesslich Transitraum aufzufinden. Es stellte sich heraus, dass die Stromzahl dem Bürger genauso dienen würde wie 220 V. Es dauerte nur etwas länger, das Mobil aufzuladen.

Am frühen Morgen, es war schon Mittagszeit in Europa, spazierten wir zum Frühstück.

 

 

 

 

 

Die Hotel- und Gartenanlage sichtend, fanden wir zum Frühstücksbüfett, 7 bis 10,30 Uhr geöffnet. Die ersten drei Tage assen wir zwei Teller; in unterschiedlichster Weise gefüllt. Juan widmete sich mehr den einheimischen Gerichten und ich mich mehr den Salaten und den 100 Käsesorten, und etwas der verschiedenen Tomatensossen. Die 1000 angebotenen Früchte wurden mehr von den anderen Gästen genutzt.

 

Die wie ein Wabennest strukturierten Restaurants und das von oben hineinfallende Licht der Sonne sowie die Architektur der einheimischen Farben in Stein und Pflanzen beeindruckten durch eine sehr gemütliche Atmosphäre. 

 

An einigen Ecken befanden sich sorgfältig gedeckte Tische mit verschiedenen Säften, Sektkühler und Verdauungsschnäpsen. Da sich unsere Frühstückszeit so um den Zeitraum 14 bis 15 Uhr europäischer Zeit bewegte, war ich natürlich nicht an einem Sektfrühstück abgeneigt.

 

 

Wir erkundigten die ausgedehnte Hotelanlage mit Geschäften, Bars, Sport- und Tanzräumen. Ein Vertreter unserer Reiseagentur informierte uns über mögliche Exkursionen zu den Maya-Stätten und auf dem Meer zu naheliegenden Inseln, welche man selbst bezahlen musste. Wir entschieden uns für eine Tagestour zur Maya-Stätte Chicen Itza mit anschliessendem Mittagessen auf einer typischen mexikanischen Hacienda, Rodeo-Pferde-Lasso-Reiten sowie gesanglichen Einlagen in dortigen historischen, vor allem farbigen Trachten.

 

 

 

 Zu unserem Reiseleiter durch die historischen Maya-Stätten gesellte sich bald ein weiterer: Juan. 

                                                                                                                  

 

 

Gemeinsam mit Juan, und der letztere meist wirklich besser über die historisch gewachsenen Wurzeln der Gegend informiert, wurde uns ausführlich der Bau der Tempel und ihrer künstlerischen Bedeutung beschrieben. Immerhin kannte man zu der Bauzeit noch kein Eisen.

 

 

 

 

 

  Auch unser Reiseleiter in Israel, welcher uns durch Jerusalem führte, hatte in Juan im vergangenen Jahr einen grossen Kenner der Geschichte gefunden. Mit meinem Geschichtsstudium in meiner Jugendzeit in der DDR konnte ich damit nicht mithalten! Mich interessierten mehr die vielen, vielen Verkaufsstände der Mayas, kreisförmig um die Tempel errichtet. In der Nähe eines damaligen “Fussballplatzes” – das Tor befand sich in 5 m Höhe wie ein Baskettballtor aus Stein – stiessen wir auf eine Maya-Frau vom ca. 90 Jahren; dünn und klein und bot ihre Handarbeit zum Verkauf an. Kleine mit farbigem Kreuzstich bestickte kleine Deckchen mit dem Tempelsymbol Chitzen Itza. Bei Karla ist eines anzusehen. Wir kauften die letzten 5 Tüchlein für einen für sie sehr guten Preis. Damit war ihre Ernährung für die kommende Woche gesichert.

 

Ein weiterer halber Tagesausflug brachte uns in die nahegelegende Stadt Tulum und angrenzenden Maya-Tempeln direkt in der bergigen grünen Landschaft an der Karibik. 

 

 

 

 

Dort gab es die Gelegenheit zu einer körperlichen Erfrischung im warmen und glasklaren Karibik-Meerwasser. 

 

 

Die dritte Tagesreise führte uns zur Insel Contoy (Naturschutzgebiet), welche täglich nur von wenigen Touristen besucht werden darf. Eine Stunde dauerte die Anfahrt bis nach Can Cun an der nördlichen Spitze der Halbinsel Yucatan. Mit Gästen aus anderen Hotels, welche jeweils mit Bussen zum kleinen Hafen gebracht wurden, bildeten wir eine Gruppe von ca. 50 Personen, darunter Italiener, Kanadier, Franzosen, Russen, Portugiesen (2 aus Porto und 2 aus Figueira da Foz= Juan & Julia) und einige Deutsche. In einem “breiten” Boot wurden wir über die windige Karibik bis zu einem Korallenriff gebracht. Hier konnte, wer wollte, mit bereit gestellter Schwimmweste, Taucherbrille und Schwimmflossen in das rauschende Meer steigen. 

 

 

 

 

Juan beteiligte sich unter den 10 Mutigen. Grosse Fische wie vor 20 Jahren konnte Juan nicht im Wasser entdecken. Aber es machte allen Teilnehmern trotzdem viel Spass und es wurde viel gelacht.

Angekommen auf der Insel Contoy wurden wir von einem “spanisch” sprachigen Mexikaner (Mayanachkomme) durch die Insel geführt.

 

Zum Mittagessen wurden an Holztischen und Holzbänken frisch gefangener und gegrillter Fisch, Salate, spanische Tortillas und Hühnchen serviert. 

 

 

Am Nachmittag führte uns der Weg über das Meer mit Tanzmusik an Bord zur Insel der Frauen. Sie erhielt ihren Namen, da vor vielen Jahrhunderten dort zuerst frauliche Steinfiguren gefunden wurden waren. Die Insel selbst zeigt sich heute als einheimischer Einkaufsort für die Touristen. Tausende kleine Geschäfte, Stände und Strassenhändler boten sich an. Erwähnenswert sind die vielen Geschäfte mit echtem Silberschmuck. Wir kauften auf der Insel jedoch für Juan ein blaues Karibikhemd mit “tauchenden” Fischen.

Zwischen den Tagen der Exkursionen badeten wir unweit vor unserem Hotelzimmer in der Karibik oder in einem der Swimmingpools. Ab 10 Uhr morgens konnte man sich jedwede Getränke an den unterschiedlichsten Bars und Kiosken, natürlich ohne zu bezahlen, holen. Häufig sahen wir Hotelgäste mit kleinen Thermuskannen oder an den Gürtel angehängte Plastikflaschen. Bald verstanden wir, dass es sich um erfahrene Gäste handelte. Sie holten sich Ihre Drinks oder Säfte an den Strand oder führten sie diese bei ihren Unternehmungen mit sich.

Am dritten oder vierten Abend nahmen wir noch nach dem köstlichen Abendessen eine Copa in einer Baranlage.

Ich werde jetzt versuchen, mich kürzer zu fassen, sonst braucht Ihr gar nicht mehr selbst nach Mexiko fliegen und mein ehemaliger DDR-Kollege sollte recht behalten, dass man gar nicht reisen bräuchte!

An diesem Abend, jeden Abend eine andere vergnügliche Veranstaltung, wo wir aber noch nicht teilgenommen hatten, hatte man eine Karocke-Abend organisiert. Ich als unschuldige nicht mehr Tanz- bzw. Barbesucherin, wusste nicht, was das bedeutet. Kurz gesagt, einige Fotos wurden an Euch verschickt. Juan sang als einer der ersten Darsteller von Frank Sinatra: Thats is my way! mit grossem Erfolg. Seine Stimme und die Musik von Sinatra.

 

 

 

 Seitdem besuchten wir jeden Abend diese Baranlage und wurden Freunde der Barkieper: Ich wechselte von Sekt zu “Margaritta”, ein mexikanisches Mixgetränk. Etwas Tequilla und Säfte sind im Glas und der Glasrand in Salz getaucht! Die Mexikaner sagen, ohne Tequilla geht nichts!!!

 

 

 

 

Man freundete sich mit so manchen Gästen an; besonders Juan war ein begehrter Gesprächspartner verschiedener Sprachen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Delphine konnten wir in einem Wasserbecken beobachten. Einige Touristen nahmen das Angebot war, gemeinsam mit ihnen zu schwimmen. Uns blieb leider nicht Zeit, um täglich im Sportraum an den Geräten elegante Übungen zu vollbringen, ebenso nicht für Golf, Wasser-Ski-Fahren oder Wasser-Motorrad-Fahren. Auch von geübten Kräften durchgeführte körperliche Massagen mussten wir auf unsere nächste Mexikoreise verschieben. Dafür nutzten wir die Zeit, die vielen kleinen Läden mit einheimischen Produkten sowie Souvenieren ausgiebig zu erkunden. So manches kleine Geschenk wurde gekauft.

Auf einer Exkursion  zur Naturinsel unterhielten wir uns längere Zeit mit einem deutschen jungen Ehepaar aus Berlin, welches in einem anderen Hotel untergebracht war. Wie sich heraus stellte, sprach der sportlich grosse junge Mann akzentfrei Deutsch, obwohl er einen arabischen Vater hat, was man ihm ansah. Seine Frau hat einen italienischen Vater, was man ihr nicht ansah. Dafür hatte der 13monatige Sohn süsse bräunliche Löckchen. Der Vater trug seinen Sohn durch die Insel und die Mutter fotographierte mit einer Spezialkamera, wie sie Antje und Carsten besitzen. Unter freundlichen Ansagen durfte sie Fotos machen. Das erinnerte mich an meinen Juan, welcher oftmals meint, die besseren Regieanweisungen zu kennen und er auch meistens recht hat. Das junge Paar berichtete u.a. auch von der Erkrankung ihres kleinen Sohnes. Dieser musste im mexikanischen Krankenhaus behandelt werden. Diese sind privat, und man hat die Kosten zu zahlen: 500 Euro für die Aufnahme, 200 Euro, dass ein Arzt kam, 7 Infusionen und eine Übernachtung mit den Eltern. So kamen 2.300 Euro zusammen. Ich begegnete, wenn das Kind krank ist, bezahlt man alles. Mir wurde entgegnet, dass alles vom ADAC in Deutschland ohne jedwede Diskussion übernommen worden war. Ihre Auslandskrankenversicherung beträgt im Jahr 18,50 Euro. Juan und ich waren durch eine Versicherung mit unserem Reisebüro abgesichert.

Als sich die Zeit dem Ende näherte, überlegten wir, ob wir eine Woche verlängern könnten. Jedoch waren die Kosten des Flugticketswechsels nicht im Verhältnis zu einer Verlängerung.

Am letzten Tag gegen 12 Uhr sollte das Zimmer verlassen werden, um es für die neuen Gäste vorzubereiten. Die Koffer, die mal wieder kaum zu schliessen waren, wurden zum Sammelpunkt zu der Eingangshalle der Hotelanlage gefahren. Gegen 16 Uhr sollte unser Bus uns zum Flugplatz bringen. Wir nutzten die Zeit bei unseren Freunden, denen wir jeweils mehrere Euro zusteckten, an der Bar, und für ein ausgiebiges Mittagessen sowie zu einem letzten Spaziergang. An diesem Tag übergaben wir der Rezeption 7 Ansichtskarten, welche so um die 25 Euro einschliesslich Briefmarken nach Europa kosteten. Man wies uns darauf hin, dass die Ankunft der Karten bis zu 8 Wochen dauern könnte. Seit unserer Reise sind 5 Wochen vergangen und es gab bis heute keine Rückmeldung einer eingetroffenen Karte aus Mexiko.

Etwas traurig verliessen wir unser Resort. Der check in verlief relativ schnell. Im Transitraum von Can Cun kauften wir noch ein T-shirt für Ernesto, eine kleine Citzen Itza – Pyramide aus Obsidiana, welche Glück bringen soll. Sie kostete 17 Dollar, ungefähr 13 Euro. Da die Zigaretten in den Transiträumen billiger sind, wollten wir zwei Stangen (10er Packete) als Geschenk kaufen. Doch man verwies uns an ein Sonderangebot; jeweils 3 Packete zu einem noch günstigeren Preis. Dazu kauften wir noch 4 Flaschen Tequilla, die darauf warten, von Juans Sohn Illitsch, Klaus, vielleicht dem grossen Nils und Juan “ausgetrunken” zu werden. Um die Ankunft in Portugal vorweg zu nehmen, am Zoll winkte uns Freude strahlend der Beamte aus der Reihe und nahm uns 4 der 6 Zigarettenpackete ab. In durchsichtigen Plastebeuteln hatte man sie bei uns auf dem Koffertransportwagen leicht entdecken können. Jeder Bürger dürfe nur 200 Zigaretten in´s Land bringen. Andere Reisende waren schlauer; wir verloren 100 Euro.

Da diesmal der Rückflug nicht in das Licht, sondern in das Dunkel führte, sollte die Nacht kurzweilig werden. Nach einem reichhaltigen Abendbrot mit Bierchen und Weinchen, um gut zu schlafen, wickelten wir uns in unsere Decken ein und schliefen halb wach einige Stündchen. Wegen der Richtung des Windes dauert immerhin der Rückflug eine Stunde weniger. Es wurde noch ein Frühstück gereicht, bevor die europäische Küste gesichtet wurde.

Langsam begannen die Bürger des Grossraumflugzeuges, in den Gepäckfächern rumzuwühlen. Es dauerte nicht lange und fast alle Reisende hatten auf einmal gepolsterte Winterkleidung am Körper. Immerhin wurden 10 Grad

Celsius in Lissabon erwartet!!!

Nur Juan und ich verliessen mit exquisiter Frischsommerkleidung das Flugzeug auf dem Weg zum Airport. Später holten wir dann auch für jeden eine Windjacke aus unseren Koffern. Es gelang, dass beide Koffer pünktlich kamen, was uns nicht oft passiert. Wir gaben schon verschiedene Suchanzeigen nach unseren Koffern in Halbeuropa auf.

 

Bald hatte uns unser Paradies auf Madeira wieder!

Franz Karl Kothe (1913-1965), Künstler, Familie, Leben, Coswig/Anhalt, Bremen, Sachsen/Anhalt...

Franz Karl Kothe (1913-1965), Künstler, Familie, Leben, Coswig/Anhalt, Bremen, Sachsen/Anhalt...

(ENTWURF): Mit Suche nach weiteren Informationen, u.a. wer erkennt die Lehrer und Studienkollegen aus Bremen (Nordische Kunsthochschule, 1934/1935) bzw. Fotos und Angaben zu seinen Werken?

E-mail: prusia@wanadoo.es

mateomathaus@hotmail.com

Kothe, Selbstbildnis, 2. Hälfte 30er Jahre

Kothe, ca. 1950

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kothe, ca. 1950

Kothe, Selbstbildnis, in Öl, ca. 1940

neben dem Stadtschloss Hauptsymbol der Stadt Coswig/Anhalt

Stadtwappen von Coswig/Anhalt, als Geschenk 1964 von Franz Karl Kothe, an der Frontseite des Coswiger Rathauses.

 

 

 

 

Der deutsche Kunstmaler, Bildhauer und Grafiker Franz Karl Kothe wurde am 11. 03. 1913 in Coswig/Anhalt als Sohn des Tonwarenfabrikanten Franz Kothe (1882-1916) und der Fleischerstochter Henriette Luise Kothe, geb. Strauchenbruch (1890-1974) geboren. Franz Kothes Vorfahren stammen aus Straach, einem Dorf unweit von Coswig/Anhalt.

 

 

Grabstein, Vorfahren Strauchenbruch

 

 

Tonwarenfabrik und Haus, Berliner Str. 6, 1915

 

 

 

Angestellte und Arbeitsmaterialien der Tonwarenfabrik

damals Berliner Str. 6 im Schnee

 

 

Luise Strauchenbruch als Dirndl, links, ca. 1908

Kothes Vater, ca. 1915

 

 

 

 

 

Kothe, ca. 1 Jahr

 

 

 

 

 

Kothe mit Mutter, ca. 1916

 

 

 

 

 

Kothe mit Mutter und Vater im Garten, ca. 1916

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kothes Grosseltern Strauchenbruch, vorn K. ca. 10 Jahre, Bruder Alfred

 

 

 

 

 

letzte Ruhestätte des Vaters,  Franz Kothe

 

 

 

 

 

1916 starb sein Vater im Ersten Weltkrieg. Seine Mutter heiratete später ihren Grosscousin Paul Ecke (ca. 1885-1929), um die Fabrik, eine der drei grössten der Stadt, weiterführen zu können. Seine Familie besass einen grossen Teil des Grundbesitzes in Coswig. Aus dieser Ehe entstammt der Sohn Alfred Ecke (ca. 1920-1944). Paul Ecke nahm sich während der Weltwirtschaftskrise 1929 das Leben.

Kothe, sein Bruder Alfred, Paul Ecke, seine Mutter, ca. 1924

 

 

 

 

Kothe, ca. 1930, 2. hinten r.,  r. vorn, Bruder Alfred

 

 

 

 

Hochzeit, ca. 1930, rechts sitzend Kothes Mutter, stehend Kothe, daneben Bruder Alfred

 

 

 

 

Kothes Mutter , ganz rechts

 

 

 

 

 

Kothes Mutter, 2.von links

 

 

 

 

Kothes Lieblingsschriftsteller Rainer Maria Rilke

 

Weiterhin gehören dazu Hermann Löhns, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Hermann Hesse.

 

 

 

 

Kothes Mutter, Coswig, Berliner Str. 6

 

seine Mutter sowie Kothe mit Bruder Alfred

 

Von 1920 bis 1929 besuchte Kothe die Grundschule und Realschule in Coswig. Anschliessend absolvierte er eine Lehre als Maler beim Malermeister Kühne in Dessau. Sie sollte als Grundlage des von ihm angestrebten künstlerischen Berufs dienen.

Kothe, Malerlehrling in Dessau

Auf der Rückseite der Fotos steht geschrieben: "Hoffentlich ist bald Feierabend, besser noch vor dem Frühstück" bzw. "frei schwebend mit Pinsel in linker Hand".

 

 

                                          Kothe, seine Mutter, Bruder Alfred, ca. 1936

 

 

 

 

 

 

Kothe, r., mit Studienkollege

Anfang der 30er Jahre begann Kothe eine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Bremen, ab 09. 04. 1934 Nordische Kunsthochschule Bremen. Der Leiter war der Künstler und Professor Dr. h. c. Fritz Mackensen (1866-1953), späterer Direktor der Kunsthochschule in Weimar, welcher Karl Kothe als "als sehr intelligenten und für Malerei hochbegabten jungen Mann" einschätzte (Originalschreiben aus Worpswede 12. 11 1935; siehe links).

Zu seinen Lehrern gehörten u.a. A. Berger, Ottomar Anton (1895-1976), Ernst Gorsemann (1886-1960), Hans Gross (auch Hans Friedrich Grohs; 1892-1981), Paul Perks (1879-1939), Ferdinand Sckopp (1875-1967), Wilhelm Tegtmeier (auch Taegtmaier, 1895-1968).

Studentengruppe Bremen, Kothe, 2. Reihe, Mitte

 

 

 

 

 

 

Studentengruppe Bremen, Kothe ganz links

 

 

 

 

 

 

 

Studentengruppe Bremen, Kothe 2.Reihe, 2.von rechts

 

 

 

 

Studentengruppe Bremen, Kothe 5.Person von rechts

 

Studentengruppe Bremen, Kothe, 3.von links

 

Studentengruppe Bremen, mit Lehrer

Studentengruppe Bremen, Kothe,hinten stehend

 

Studentengruppe Bremen, Kothe, Mitte letzte Reihe

 

 

 

 

Studenten, Bremen, Kothe, 2. v. r.

 

 

   Kothe, links

 

Kothe, verm. Entwürfe, Rötelzeichnung/Grafik, o.D.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 20. Januar 1935 wurden Adam Amend (1909-2003) und Kothe wegen "ungebührlichen Verhalten vor der gesamten Lehrerschaft" von der Nordischen Kunsthochschule Bremen verwiesen. Mit der Einsetzung des Malers Carl Horn (1874-1945), des Schwiegervater von Rudolf Hess (1894-1987), Stellvertreter Hitlers, in die Leitung der Nordischen Kunsthochschule Bremen verstärkten sich die Diskrepanzen um die zukünftige künstlerische Ausrichtung der Anstalt. Nach einer Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema an diesem Tag erhielten beide unmittelbar ihre Exmatrikulation; unterzeichnet von Carl Horn am 18. Februar 1935. Sie und 13 Studierende, welche sich ihnen freiwillig anschlossen, erhielten Studienverbot an allen deutschen Hochschulen.

 

 

 

Kothes Bruder Alfred

 

Kothe, ca. 1940

 

 

Kothe, ca. 1944

1939 wurde Kothe zum Kriegsdienst beim Bodenpersonal der Luftwaffe nach Ahrenshop (Prerow/Ostsee), Perleberg (Uckermark) und Peenemünde (Usedom) einberufen.

Peenemünde

Kothe, Peenemünde, 2.v.rechts

 

 

 

In Peenemünde gelang es ihm, gemeinsam mit anderen Anwesenden, Wernher von Braun (1912-1977) das Leben zu retten, indem sie ihn nach einem Flugzeugabsturz aus der Ostsee holten. Dieser war seit 1937 der Leiter der neu gegründeten Versuchsanstalt in Peenemünde (Usedom). Werhner von Braun begab sich mit 500 Mitarbeitern April 1945 in Süddeutschland in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kothe, Bruder Alfred, ca. 1940

 

 

 

 

 

Kothe, links

Kothe, bei der Arbeit

 

 

Kothe, bei der Arbeit

 

 

 

 

 

 

Kothes Landschaftszeichnungen ca. nach 1928

 

 

 

 

Kothe, Skizzen, Landschaft, ca. nach 1928

 

 

Kothe, Zeichnung, s/w, Steg am Meer, undatiert

 

 

Kothe, Zeichnung s/w, Segelboot am Ufer, undatiert

 

 

Kothe, Zeichnung s/w, Kathedrahle von Beauvais/Frankreich, bereits 1941 in Magdeburg ausgestellt

 

 

 

 

 

Kothe, Zeichenstudie, Frontansicht Kathedrahle

 

Kothe, Zeichenstudie, Seitenansicht Kathedrahle

Kothe, Zeichenstudie, Kathedrahle

 

 

Von April 1945 bis Dezember 1945 war Kothe in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, wurde nach Köln entlassen und kehrte zurück zu seiner Mutter in sein Heimatstädtchen Coswig/Anhalt. Mit seiner Mutter verband ihn ein inniges Verhältnis. Sie hatte im Ersten Weltkrieg ihren geliebten Mann und einen Bruder verloren; im Zweiten Weltkrieg ihren Sohn Alfred und einen weiteren Bruder.

 

 

 

 

Kothes Fotoaufnahmen:

an der Elbe in Coswig/Anhalt

 

 

Kothes Mutter, Wörlitz

 

Kothes Mutter, an der Ostsee

 

Kothe mit Mutter, an der Ostsee

 

Kothes Mutter, an der Ostsee; in den Bergen

 

 

 

Kothes Mutter, im Schlosspark, 1943

 

 

 

 

Kothes Mutter, in Kitzbühl

unbekannte schöne Frau

Kothe, an der Ostsee

Kothe, auf Hügel bei Perleberg

 

Kothes Mutter, an der Ostsee

 

 

 

 

 

Kothes Mutter, am Fluss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kothes Mutter, ca. 1950

 

 

 

 

 


 

 

Kothe, 2. von rechts, seine Mutter, ganz links

 

 

 

 

Karl Kothe übte in den folgenden Jahren verschiedene Funktionen vor allem in der Kulturpolitik aus.

Kothe, Zeichnung s/w, unbekanntes Porträt

 

 

Kothe, Aquarell, Bunte Boote Insel Rügen

 

Kothe, Öl, Gewitter im Fläming

 

 

 

 

 

 

 

1949-1951 gründete Kothe das Coswiger "Keramische Werkmuseum", das heutige Stadtmuseum im Klosterhof in Coswig, und schuf dort dazu einen Wandfries. Manfred Butzlav wurde als Direktor eingesetzt. Auf der Seite Coswig-online.de und verschiedenen "Stadtinformationen" zu Jahresfeiern wurde diese Information vermutlich "vergessen". Dagegen werden das Archiv und die Stadtbibliothek in ihrer historischen Entwicklung genaustens namentlich von dem langjährigen Museumsleiter beschrieben und gewürdigt.

Weiterhin arbeitete Kothe mit an der Schaffung des Zerbster Museums und wurde vorgeschlagen, am Aufbau eines Museum der Binnenschifffahrt und Schiffbaus in Rosslau mitzuarbeiten.

Kothe war 1. Vorsitzender des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, Ortgruppe Coswig (Anh.) und nahm wesentlichen Anteil, eine Volkshochschule (Sommer 1946) ins Leben zu rufen.

 

 

 

 

Hochzeit 19. 09. 1952 in Coswig, Rathaus

Kothes künstlerisches Atelier befand sich in der ehemaligen Tonwarenfabrik seiner Eltern in der Berliner Str. 6.

 

 

 

 

 

1952 heiratete Franz Karl Kothe die Schuldirektorin der Oberschule 1 in Coswig (seit 8. März 1952), Gertrud Masurath, welche 1945 aus Ostpreussen über die Weichsel flüchten musste.

 

 

 

 

 

Gertrud Masurath, als junge Direktorin, 1952

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kothes Frau, Schuldirektorin, 4. von links

 

 

Kothes Frau, als junge Schuldirektorin, 9. sitzend von links

 

 

Tochter Sibylle (*1944), Sohn Klaus Karl (1953) , Tochter Karla (*1954), Tochter Gertrud Julia (*1956)

 

 

 

 

 

 

Er hat fünf Kinder.

 

 

 

                                  Kothes glückliche Frau mit Sohn Klaus Karl und Tochter Karla

 

 

 

                         Kothes Frau, seine Mutter, Tochter Sibylle, Sohn Klaus Karl im Kinderwagen

 

 

 

 

von links, 1954, Karla, Kothes Mutter, Sibylle, Kothes Schwiegermutter, Berta Masurath, Klaus Karl

 

 

 

 

 

 

1956, Gertrud Julia, Klaus Karl, Karla

 

 

 

 

 

Kothes Schwiegermutter, Berta Masurath, geb. Josepeith, verstarb 1962 in Coswig.

Ihre Flucht mit ihrem Mann ....Masurath (....-1951) und ihrem Sohn Karl Heinz (1929-1987) auf dem Seeweg Ende Januar 1945 von Danzig aus, hat sie nicht verwinden können. Die Nächte quälten sie jahrelang wegen der vielen um ihr Leben schreienden ca.10.000 Bürger des am 30 Januar 1945 im Meer untergehenden Schiffs "Gustloff". Es gab nur 1.000 Überlebende.

 

 

 

Vater von Ehefrau Gertrud, 3.v.l., als Zollinspektor an der  Grenze Ostpreussen zu Litauen

 

 

 

von Kothe 1962 gestaltet, Friedhof Coswig/Anhalt

 

.

 

 

 

 

1955 trat Kothe der Jagdgesellschaft bei und wurde später deren Vorsitzender.

 

 

nach erfolgreicher Jagd, Kothe links

 

 

Dr. Dubrow, Arzt, Dr. Jetzig, Direktor Krankenhaus Coswig, Mitte, Dr. Wachs (?), sitzend,

waren oder fuhren in Urlaub, als Kothe Anfang August 1965 ins Krankenhaus kam.

 

 

 

Jagdgesellschaft auf dem Hubertusberg, Nähe Coswig,

Kothe links am Geländer

 

 

 

 

Kothe war Mitglied des Zentralvorstandes Verbandes Bildender Künstler Deutschlands (VBKD) und des Aktivs für Bildende Kunst der Ständigen Kommission Kultur des Bezirkstages Halles. Kaum nachvollziehbare Diskussionen Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre begleiteten seine Teilnahme bzw. Tätigkeiten u.a. in der Auftragskommission des VBKD Halle. Er bemühte sich um die Verwirklichung des sozialistischen Realismus in der Kunst nach eigenen Vorstellungen und nahm an verschiedenen Ausstellungen teil, wo er wiederholt verschiedene Kunstpreise erhielt, u.a. Verdienstmedaille der DDR und die Johannes-R.-Becher-Medaille.

 

Zu den damaligen Kollegen und Diskutanten gehörten u.a. die Künstler Karl Voigt (1911-1999), Gerhard Geyer (1907-1989), KarlHeinz Wenzel, Brigitte Felsch (*1927) und Heinz Felsch (*1924).

 

1954 war Kothe Vorsitzender der Jury zur Werkschau der bildenden Künstler im Bezirk Halle in der Staatlichen Galerie Moritzburg, in dem Kothe auch selbst als Künstler auftrat. Er war unter anderem mit Entwürfen für ein Wandgemälde für die Zweijahrschule in Eisleben vertreten (Wikipedia).

 

Ende der 50er Jahre und Anfang der 60er Jahre bis zu seinem frühen Tod widmete er sich vor allem der Kunst am Bau. In diesen Jahren leitete er in Coswig, Rodleben und im Stickstoffwerk Piesteritz Malzirkel. Sein Schaffen stiess wiederholt gegen offizielle Ansichten der bezirklichen (Halle) Partei- und Staatsführung. U.a. belastete ihn die Kritik 1965 vor seinem Tod an dem Bild "Junger Jäger mit Waffe" (weiter unter zu sehen).

 

1964 schenkte Franz Karl Kothe seinem "Heimatstädtchen" Coswig das Keramikwandbild Stadtwappen "Coswiger Jungfrau mit Sonnenuhr" an der Hauptfassade des Coswiger Rathauses in der Schlossstrasse (siehe unten). Er verstarb viel zu früh am 15. 08. 1965 wegen einer Blinddarmvereiterung in Dessau im Krankenhaus. Im Februar d.J. hatten ihm seine befreundeten Ärzte der Jagdgesellschaft noch abgeraten, sich operieren zu lassen.

 

Tod und für die Öffentlichkeit wie vom Verband Bildender Künster / Halle, Künstlerkollegen und befreundete Jagdkollegen vergessen oder bewusst aus dem Leben geschoben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

letzte Ruhestätte, Friedhof Coswig/Anhalt

 

 

 

 

Seine Mutter, Frau Luise Ecke-Kothe, überlebte ihn bis 1974. Sie starb trotz Hilfe ihrer Schwiegertochter, der Witwe Frau Gertrud Kothe und ihrer vier Kinder, unter finanziellen schwierigen Umständen. Als ehemalige Fabrikbesitzerin erhielt Kothes Mutter in der DDR keine Rente, lediglich etwas Sozialhilfe. Die Gebäude der Tonwarenfabrik musste Kothes Mutter mit Hilfe/unter Druck der Stadtverwaltung Coswig/Rosslau ("stille Enteignung") Anfang der 70er Jahre zum Nulltarif bzw. einer kleinen Geldsumme an die PGH Tischlerei Rosslau "verkaufen". Die Witwe Kothe konnte nach grossen Anstrengungen "allein" vor der versammelten Stadtverwaltung noch eine kleine Summe erwirken. Mit der kleinen Geldsumme wurden die aufgelaufenen Steuerschulden/Hypotheken über die Fabrikgebäude bzw. die Sozialhile für die Mutter Kothes beglichen.

 

Ein Rückgabeantrag der Erben wurde vom Amt für offene Vermögensfragen in Rosslau nach 1989 zurückgewiesen, da "kein DDR-Gesetz" verletzt worden war (deutscher Einigungsvertrag).

 

Die PGH Tischlerei Rosslau verkaufte den Betrieb nach der Wende 1989 an eine Coswiger Tischlerei für ca. 800.000,00 DM, welche sich noch heute in der Berliner Str. 6 befindet.

 

Der Dank der Stadtverwaltung Coswig/Anhalt war, Kothe sowohl bis 1989 als auch danach bis 2010 weder zu ehren, noch auch den Künstler zu erinnern, der die meisten öffentlchen Kunstwerke in der Stadt und Umgebung sichtbar hinterlassen hat. Weder in der Ausstellung des Coswiger Museums über die Geschichte der "Töpferstadt" fand eine Erwähnung der Tonwarenfabrik seines Vaters Franz Kothe statt, noch eine Würdigung des Künstlers Franz Karl Kothe. Der langjährige Museumsleiter der Stadt Coswig, Karl Schmidt, vermied es mit weiteren Kollegen auch, diesen Künstler als "genug" bedeutungsvoll zu erachten, ihn entsprechend würdigend auf der Coswiger-online-Seite zu erwähnen.

 

Erst seine Tochter Julia Kothe de Carapeto initiierte 2010 mit Hilfe einer Mitarbeiterin des Stadtarchivs Coswig, dass er in der Coswiger web-Seite in die Liste der "bedeutenden Persönlichkeiten" der Stadt aufgenommen wurde.

 

Ebenfalls befindet sich nicht der Name "Franz Karl Kothe" in der Aufstellung bekannter künstlerischer Persönlichkeiten Sachsen/Anhalts auf der web-Seite des Kultusministeriums in Magdeburg. Auf Nachfrage kam keine Antwort.

 

 

Kothe, 1965, letzter Sommer auf Rügen (nur 52 Jahre...)

 

Kothe, 1965, mit Frau, letzter Sommer auf Rügen, Thiessower Strand

Kothes Frau 1965, mit Töchtern von links Julia, Ulrike (*1959), Karla, in Sellin auf der Insel  Rügen

 

 

 

Kothes Frau 1966 und Kinder "allein" gelassen

 

Ebenfalls wurde seine Witwe, Gertrud Kothe (1922-2007), in keinster Weise für ihre Tätigkeit als eine oder die "dienstälteste" Direktorin einer Schule in Coswig (1952 - 1974) in der Region Rosslau/Dessau  und Zerbst (Schuldirektorin in Rosslau und Schulleiterin in Polenzko nach 1945) jemals gewürdigt noch geehrt. Im Gegenteil; nach der Übergabe ihrer Funktion als Direktorin nach 29 Jahren in Coswig wurde sie durch den neuen Direktor, Herrn Jürgen (?) Drobig, entsprechend als Frau- und einer Altersdiskriminierung wiederholt vor der versammelten Lehrerschaft blosgestellt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Gertrud Kothe nach 35 Arbeitsjahren als Schuldirektorin und Lehrerin vorzeitig in Rente gehen.

 

Unter grossen schwierigen finanziellen Umständen zog sie ihre 4 Kinder unter Verhältnissen der DDR allein ohne jedwede Unterstützung gross und ermöglichte trotzdem allen ein Studium.

 

 

 

Franz Karl Kothe hinterliess ein umfangreiches künstlerisches Schaffen.

 

 

Anfang der 70er Jahre fand auf Initiative von der Witwe Gertrud Kothe eine Ausstellung über das Schaffen ihres verstorbenen Mannes im Klosterhof ohne entsprechende Unterstützung der Stadtverwaltung in Coswig statt. Im Gegenteil, der damalige Museumleiter Karl Schmidt verlangte von der Witwe mit vier kleinen Kindern noch 300,00 Ostmark Miete für den Ausstellungsraum im Klosterhof.

 

 

 

links oben: Ölbild Vockerode; Ölbild Wildschweinkopf; rechts oben: Rötelzeichnung, liegender Frauenakt; rechts unten: Ölbild, Kothes Mutter, ca. 1959

 

 


 

 

 

 

Öffentliche Werkauswahl in Coswig und Sachsen-Anhalt

 

1949 Gedenkstein "Goethekopf zum 200. Geburtstag", in der Wittenberger Strasse in Coswig,

 

Inschrift: "Geistiger Einiger der Deutschen. Goethe, Erzieher zur Menschlickeit und Persönlickeit in Verantwortung vor der Gesellschaft"

Einweihung,

Kothe, 4. v.l., Frau Aehle, Herbert Schmidt (Direktor der kleinen Volkshochschule Coswig)

 

 

 

:

 

 

1950 Wandbild  (Scraffito), Wolke schiebt sich vor Sonne, an beiden Seiten der Friedhofskapelle, Coswig

 

 

 

1950er...Rundplastik am Friedensplatz in Dessau, von Kothe zweite Figur mit Kind von rechts (der Lautenspieler ist von Martin Hadelich, je eine Figur von Heinz Beberniß und Robert Propf ).

 

 

 

 

 

 

1953 Ölbild, Die Fahne von Kriwoi-Rog, im Auftrag für das Mansfeld-Kombinat. Von Heiner Müller (1929-1995) in einem Kamerspiel thematisiert, von Otto Gotsche 1960 (1904-1985) als Roman veröffentlicht und von Kurt Mätzig (geb. 1912) 1967 verfilmt..

Hauptbahnhof  Dessau, bis ca. 1990, heute verhängt;

es war jedoch ein Werk seiner Zeit.

Entwurf

 

Ölbild, Die Fahne von Kriwoi-Rog, 1953;

verbleib unbekannt.

 

"Mutter Brosowski"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modelle, seine Mutter und seine Tochter Sibylle

Modelle Manfred Butzlav, unbekannte Frauen

 

 

 

1953 Ölbild, Parteiveteran Gustav Schlichtholz, auf der III. Deutschen Kunstausstellung in Dresden, wofür er den 1. Preis erhielt

 

 

 

 

 

1953 Karl-Marx-Gedenkstein, Coswig/Anhalt (?)

 

 

 

 

 

1954 ca., Ölbild, Teil des Hofes Berliner Str. 6

 

 

 

1958 Wandbilder/Keramik "Jagd" in der Gaststätte Hubertusberg, Möllensdorfer Landstrasse, 6 km von Coswig/Anhalt

 

 

 

 

1959 Schiller-Gedenkstein....

 

1960 Keramikrelief an der Seitenwand eines Wohnhauses im Ortsteil Roßlau, nahe der Schiffswerft, in Dessau-Roßlau

 

 

 

1964 Keramikwandbild in der Käthe-Kollwitz-Schule in Lutherstadt Wittenberg, in Zuarbeit durch KarlHeinz Wenzel

2002 mit Schwiegersohn Mateo Mathaus

 

 

 

 

1964 Keramikwandbild in der Schule Jeberbergfrieden, Dorf in der Nähe Coswig/Anhalt

 

                                                                                                                   Foto: B. Schroeder-Bornkampf

 

 

1960 ? Wandrelief, Martin-Luther-Universität Halle, Chemisches Institut

 

1964 ?  Keramikwandbild in der Merseburger Hochschule

 

1952 Sonnenuhr in der Wörlitzer Gartenanlage, Roseninsel

 

 

                                                                             Foto: Mirjan Pervan

 

 

1964 Gedenkstein gegen den Faschismus am Eingang Stadtschloss Coswig, heutige Schlossstrasse

 

 

 

 

 

1964  Keramikwandbild Stadtwappen, Coswiger Jungfrau mit Sonnenuhr, an der Frontseite des Rathauses; neben dem Stadtschloss Hauptsymbol der Stadt Coswig/Anhalt

 

Rathaus Stadtwappen, Coswiger Jungfrau mit Sonnenuhr, mit Schwiegersohn Mateo Mathaus (1999)

 

 

 

 Stadtwappen mit Sonnenuhr

 

 

 

 

 

Quellen: öffentliche Künstlerarbeiten von Franz Karl Kothe

Fotos: Franz Karl Kothe, Gertrud Julia Kothe de Carapeto

 

 

 

 

 

Rote Bäume am Meer, Aquarellzeichnung, Anfang 30er Jahre

weitere künstlerische Werke:

 

 

 Keramikwandbild "Sonnenblumen", ca. 1963, mit Schwiegersohn Mateo Mathaus (2001)

 

Kothe, Zeichnung s/w, Friedrich Schiller, 1955

 

 

 

                                                               unbekannt, s/w Zeichnung

 

 

 

 

 

 

Bäume an der Elbe, Ölbild, undatiert

 

 

 

 

 

 

Farbstudie, Aquarell, Wolken über dem Meer, Anfang der 30er Jahre

 

 

Farbstudie, Aquarell, Bäume mit Wurzeln, Anfang der 30er Jahre

 

 

Frauenbildnis, unbekannt, undatiert

 

Bauernhof in Mecklenburg, undatiert

 

 

LEO, Fink von Finkenstein, undatiert

 

 

 

 

 

 

Kothe, Ölbild, 1931

 

 

 

Farbstudie, blau, weis, rot, Aquarell, Anfang der 30er Jahre

 

 

 

 

 

Zeichnung, s/w, unbekannt, undatiert

 

 

 

 

 

 

Porträt, s/w, unbekannt, undatiert

 

 F. Korth-Gotha, s/w, datiert 1948

 

Modellsitzen 1964, Lenkheit und Tochter Gertrud Julia

junger Jäger Lenkheit

 

 

                                                       Porträt, s/w, unbekannt, undatiert

 

 

                                                 Porträt, s/w, unbekannt, undatiert

 

Tochter Sibylle, Ton, ca. 1958

 

 

 

 

Tochter Karla,  Zeichnung, s/w, 1965

Tochter Gertrud Julia,  Zeichnung, s/w, 1965

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeichnungen, s/w, ca. nach 1940

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Gertrud Julia Kothe de Carapeto

e-mail: prusia@wanadoo.es; mateomathaus@hotmail.com

 

Franz Karl Kothe, Künstler, Familie, Leben, Coswig/Anhalt, Bremen, Sachsen-Anhalt

 

 

Danksagung für die freundliche Unterstützung bei der Bereistellung von Dokumenten/Informationen:

- Stadtarchiv Dessau-Rosslau

- Stadtarchiv Halle

- Akademie der Künste Berlin, Abt. Bildende Künste, Hans-Lorbeer-Archiv

- Bundesarchiv Bonn

- Staatsarchiv Bremen

 

 

- Bettina Schroeter-Bornkampf (Kunst-Historikerin) in Dessau/Rosslau

 

 

 

 

 

Pressestimme;

Neue Ausstellung im Coswiger Klosterhof Coswig/MZ/hwi. Mit 80 Jahren ist der gebürtige Eislebener Friedrich Schäffner von der Malerei immer noch besessen. Mit Coswig kam er erstmals 1934 in Verbindung, damals als Schriftenmaler bei der WASAG. Hier lernte er auch den Kunstmaler Karl Kothe kennen, dessen Einfluß auf seine späteren, eigenen Schöpfungen Schäffner nicht verneint. Kothe war für ihn sozusagen der Entwicklungshelfer, der Katalysator für materielle Perfektion, ohne seine persönliche Denk- und Arbeitsweise jedoch in Frage zu stellen. 

Quelle: MZ, 27.10.1994

Buena Noticia: 20 empresas españolas estarán este año en el NAB Show...

Buena Noticia: 20 empresas españolas estarán este año en el NAB Show...

DEL 14 AL 19 DE ABRIL EN LAS VEGAS

La 85 edición de la feria industrial profesional National Association of Broadcasters, NAB 2012, que tendrá lugar del 14 al 19 de abril en Las Vegas, contará con la participación de 20 empresas españolas, lo que supone un aumento del 17,6% respecto a 2011.


La feria también tendrá una superficie expositora de un total 734 metros cuadrados, un 22% más que en la última edición, según ha explicado la patronal tecnológica Ametic que coordina la participación la participación española en el evento.

Espacio para startups

Entre las novedades de este año, destacan el pabellón de ’cloud computing’ (informática en la nube) en el hall central y el loft para start-ups en el hall sur. En cuanto a los seminarios técnicos, resalta la sesión ’Explorando el Futuro de la Televisión Móvil Digital’ sobre las perspectivas de fututo de la televisión y la radiodifusión móvil.

La asociación ha explicado que, en esta edición, NAB se convierte en el destino "esencial" para los medios electrónicos y digitales y espera alcanzar la cifra de 1.600 expositores, con la participación de 200 nuevas empresas.

86 contratos y 20 millones de euros en 2011

En la pasada edición, las empresas españolas firmaron un total de 86 contratos por un valor aproximado de más 20 millones de euros. Asimismo, se realizaron cerca de 2.500 contactos con empresas, de los que más de 1.400 fueron nuevos, principalmente con compañías de Latinoamérica, Estados Unidos y Canadá.

Deutsche Bank se hunde en Bolsa acosado por sus problemas en Europa y EEUU...

Deutsche Bank se hunde en Bolsa acosado por sus problemas en Europa y EEUU...

Mercados
Deutsche Bank se hunde en Bolsa acosado por sus problemas en Europa y EEUU
B.B.
El principal banco por capitalización bursátil de Alemania, Deutsche Bank, ha cerrado la semana con caídas próximas al 6% a pocos minutos del cierre de mercado debido a los frentes que mantiene abiertos en Europa y en EEUU. En el Viejo Continente la crisis de deuda ha vuelto a dar síntomas este viernes de recrudecerse, y en Washington la Casa Blanca ha decidido demandar a los grandes bancos, entre los que se encuentra la entidad germana, por alimentar la burbuja hipotecaria.

Después de una bronca monumental en Grecia, en donde la directora de la Agencia Estatal de Presupuesto helena se ha visto obligada a dimitir después de que se haya filtrado un informe en el que los expertos vaticinaban que Atenas no iba a poder conseguir reducir el déficit en 2011 hasta el 7,5%, las tensiones han regresado a los mercados de deuda y, en consecuencia, a las bolsas de la región. Debido a la exposición que los bancos alemanes mantienen en el país mediterráneo, Deutsche Bank se ha visto especialmente afectado por la incertidumbre, según informa Reuters.

También influye el hecho de que, a diferencia de otros grupos bancarios como HSBC, Lloyds, Barclays, UBS o Credit Suisse, la entidad que preside Josef Ackermann ha negado que pretenda llevar a cabo recortes de personal con el ánimo de recortar costes. HSBC, por ejemplo, ha anunciado para 2013 unos 30.000 despidos en su división bancaria en EEUU y en Europa.

Al otro lado del Atlántico, a Deutsche Bank le ha sorprendido la noticia que adelantaba el rotativo The New York Times sobre una demanda que prepara el Gobierno de EEUU tras acusar a los grandes bancos presentes en el país de engañar a los inversores sobre la calidad de los títulos hipotecarios vendidos en plena burbuja inmobiliaria.

La Agencia Federal de Financiación de Viviendas (FHA), encargada que vigilar a las enormes instituciones hipotecarias Fannie Mae y Freddie Mac, presentará la demanda contra una lista de "más de una docena" de bancos que incluye Bank of America, JPMorgan Chase, Goldman Sachs y Deutsche Bank.

En el pleito, la agencia argumentará que los bancos, al agrupar las hipotecas para poder emitir valores basados en esos activos, no investigaron debidamente la fiabilidad de los contratos hipotecarios, como exigen las leyes bursátiles, y pasaron por alto los indicios de que los ingresos de muchos prestatarios se habían exagerado o falsificado.

Hace un minuto: Margallo: cualquier agresión a YPF/REPSOL se considerará una agresión al Gobierno

Margallo: cualquier agresión a YPF se considerará una agresión al Gobierno
13 Abril 12 - Madrid 

El ministro de Asuntos Exteriores, José Manuel García-Margallo, ha advertido hoy de que "cualquier agresión" que viole el principio de seguridad jurídica a Repsol será considerada por parte del Gobierno español como una agresión y que el Ejecutivo se reserva las reacciones que considere oportunas.

Así lo ha puesto de manifiesto el titular de Exteriores tras reunirse durante 45 minutos con el embajador argentino en España, Carlos Bettini, en la sede de su departamento para trasladarle la preocupación del Ejecutivo por la situación de YPF Repsol.

Magallo ha hecho un llamamiento al diálogo y a la negociación para solucionar el conflicto y ha dicho que la ruptura de las relaciones con Argentina es el "peor de los escenarios que se puede imaginar.

"YPF es importante para Repsol y Repsol es importante para España", ha subrayado.

'Clarín' ve un cambio "radical" en cómo defiende España a las empresas en Argentina..

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EL MINISTRO DE EXTERIORES CONVOCA AL EMBAJADOR ARGENTINO EN ESPAÑA

'Clarín' ve un cambio "radical" en cómo defiende España a las empresas en Argentina

(12:59h)

El diario argentino 'Clarín' ha apreciado un cambio "radical" en la forma en que el Gobierno español defiende a las empresas españolas en Argentina, por la advertencia que hizo este jueves a Buenos Aires el ministro de Industria, Energía y Turismo, José Manuel Soria, por sus "gestos de hostilidad" contra esas compañías, entre las que figura Repsol YPF. Además, el ministro de Exteriores español ha llamado a consulta al embajador argentino en España.

Un artículo de 'Clarín', el diario con mayor tirada del país sudamericano, destaca el "cambio radical" que ha observado "en la manera en que los "Populares" defenderán los intereses de las empresas españolas en Argentina respecto a como lo hacían socialistas". A su juicio, la actuación del embajador designado por el Ejecutivo de Mariano Rajoy, Román Oyarzun, respecto a las empresas españolas marca "una fuerte diferencia con la administración" de Rafael Estrella, que fue embajador cuando gobernaba el Partido Socialista.

Tras la nueva retirada ayer por parte de la provincia de Santa Cruz de licencias de explotación a YPF, son ya siete las regiones argentinas que han revocado sus permisos a la filial de Repsol.  En este contexto, se había especulado con la posibilidad de que se aprobase un plan de gestión pública y privada de YPF y una ampliación de su consejo de administración para dar cabida a las provincias del país.

Soria advirtió el jueves al Gobierno argentino de que "gestos de hostilidad" contra las empresas españolas, entre las que figura Repsol YPF, serán también considerados "hostilidad a España y al Gobierno de España" y tendrán "consecuencias".

El periódico 'La Nación' ha señalado por su parte que en España "temen una caza de brujas" contra las compañías que tienen negocios en el país latinoamericano ante la posibilidad de que "el 'Vamos a por todo'" del secretario argentino de Política Económica y Planificación del Desarrollo, Axel Kicillof, "se extienda a todas las empresas de servicios públicos privatizadas en los años 90".

Para el diario 'Página 12', lo más destacable es el "hermetismo" y el "clima de silencio generalizado" respecto a lo que se habló el jueves en dos encuentros significativos: la reunión entre la presidenta argentina, Cristina Fernández, y los gobernadores de las provincias que poseen hidrocarburos -en la que se repasó el reciente proceso de reversión de áreas petroleras y se acordaron las medidas futuras para garantizar el abastecimiento interno-, y el encuentro de la Organización Federal de Provincias Hidrocarburíferas (Ofephi) con el ministro Planificación, Julio de Vido.