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Kunstmaler, Grafiker und Bildhauer Franz Karl Kothe (1913-1965)..

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Kunstmaler, Grafiker und Bildhauer Franz Karl Kothe (1913-1965)  

Kothe, Selbstbildnis ca. 1935

Das Leben des Künstlers 

Franz Karl Kothe  (1913-1965)

in Fotos und seinen Werken

(ENTWURF)

 

 

 

Kothe, ca. 1950

 


Der deutsche Kunstmaler, Bildhauer und Grafiker Franz Karl Kothe wurde am 11. 03. 1913 in Coswig/Anhalt als Sohn des Tonwarenfabrikanten Franz Kothe und der Fleischerstochter Henriette Luise Kothe, geb. Strauchenbruch geboren.




Angestellte und Arbeitsmaterialien der Tonwarenfabrik










Kothes Vater, ca. 1915
Kothe, ca. 1 Jahr






Kothe ca. 1916, Mutter und Vater im Garten










1916 starb sein Vater im Ersten Weltkrieg. Seine Mutter heiratete später Paul Ecke (ca. 1885-1929), um die Fabrik weiterführen zu können. Aus dieser Ehe entstammt der Sohn Alfred Ecke (ca. 1920-1944). Paul Ecke nahm sich während der Weltwirtschaftskrise 1929 das Leben.
ca. 1936 Kothe, seine Mutter, Bruder





Kothes Lieblingsschriftsteller Rainer Maria Rilke


seine Mutter sowie Kothe mit Bruder Alfred






Von 1920 bis 1929 besuchte Kothe die Grundschule und Realschule in Coswig. Anschliessend absolvierte er eine Lehre als Maler beim Malermeister Kühne in Dessau. Sie sollte als Grundlage des von ihm angestrebten künstlerischen Berufs dienen.






Anfang der 30er Jahre begann Kothe eine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Bremen, ab 09. 04. 1934 Nordische Kunsthochschule, Bremen. Der Leiter war der Künstler und Professor Dr. h. c. Fritz Mackensen (1866-1953), späterer Direktor der Kunsthochschule in Weimar, welcher Karl Kothe als "als sehr intelligenten und für Malerei hochbegabten jungen Mann" einschätzte (Originalschreiben aus Worpswede 12. 11 1935).
Studentengruppe, Kothe 2. Reihe, Mitte





Studentengruppe, Kothe ganz links



Studentengruppe, Kothe ganz rechts











Am 20. 02. 1935 wurden Adam Amend (1909-2003) und Kothe wegen "ungebührlichen Verhalten vor der gesamten Lehrerschaft" von der Nordischen Kunsthochschule Bremen verwiesen. Mit der Einsetzung des Malers Carl Horn (1874-1945), des Schwiegervater von Rudolf Hess (1894-1987), Stellvertreters Hitlers, in die Leitung der Nordischen Kunsthochschule Bremen verstärkten sich die Diskrepanzen um die zukünftige künstlerische Ausrichtung der Einrichtung. Sie erhielten gemeinsam mit weiteren 13 Studierenden, welche sich ihnen anschlossen, Studienverbot an allen deutschen Hochschulen.



Kothe, ca. 1940
Kothe, ca. 1944
1939 wurde er zum Kriegsdienst beim Bodenpersonal der Luftwaffe nach Ahrenshop, Perleberg und Peenemünde einberufen.


Kothe, ca. 1940, Bruder Alfred









Kothe, links
Kothe, bei der Arbeit








 














Von April 1945 bis Dezember 1945 war er in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, wurde nach Köln entlassen und kehrte zurück zu seiner Mutter in sein Heimatstädtchen Coswig/Anhalt.




Kothe, 2. von rechts, seine Mutter, ganz links




1946 trat Karl Kothe in die KPD ein und übte in den folgenden Jahren verschiedene Funktionen vor allem in der Kulturpolitik aus.






In dieser Zeit gründete er gemeinsam mit Manfred Butzlav das Coswiger Keramikmuseum, das heutige Stadtmuseum im Klosterhof in Coswig, und schuf dort dazu ein Wandfries.





Hochzeit 19. 09. 1953 in Coswig
Sein künstlerisches Atelier befand sich in der ehemaligen Tonwarenfabrik seiner Eltern in der Berliner Str. 6. 1952 heiratete Karl Kothe die Schuldirektorin der Oberschule 1 in Coswig, Gertrud Masurath, welche 1945 aus Ostpreussen flüchten musste.




Gertrud Masurath als junge Direktorin











Kothes Frau, seine Mutter, Tochter Sibylle (*1944), Sohn Klaus Karl (*1953) im Kinderwagen











Sohn Klaus Karl , Tochter Karla (*1954), Tochter Gertrud Julia (*1956)
Er hat fünf Kinde


























Kothes glückliche Frau mit Sohn Klaus Karl und Tochter Karla















1955 trat er der Jagdgesellschaft bei und wurde später deren Vorsitzende.

Dr. Dubrow, Dr. Jetzig...



Jagdgesellschaft auf dem Hubertusberg, Nähe Coswig












Er war Mitglied des Verbandes Bildenden Künstler Deutschlands/ DDR (Halle). Er bemühte sich um die Verwirklichung des sozialistischen Realismus in der Kunst und nahm an verschiedenen Ausstellungen teil, wo er wiederholt verschiedene Kunstpreise erhielt.

Ende der 50er Jahre und Anfang der 60er Jahre bis zu seinem frühen Tod widmete er sich vor allem der Kunst am Bau. In diesen Jahren leitete er in Coswig, Rodleben und im Stickstoffwerk Piesteritz Malzirkel, wo u.a. Helmut Rawolle, Joachim Friedrich, Klaus Leupold und Adolf Köstler teilnahmen.

1964 schenkte Karl Kothe seinem "Heimatstädtchen" Coswig das Keramikwandbild Stadtwappen "Coswiger Jungfrau mit Sonnenuhr" an der Hauptfassade des Coswiger Rathauses in der Schlossstrasse. Er verstarb viel zu früh am 15. 08. 1965 in Dessau.

Der Dank der Stadtverwaltung Coswig war, ihm sowohl bis 1989 als auch danach bis 2010 weder zu danken, noch auch den Künstler zu ehren, der die meisten öffentlchen Kunstwerke in der Stadt und Umgebung sichtbar hinterlassen hat.




Kothe, 1965, letzter Sommer auf Rügen
Kothes Frau, mit Töchtern v.l. Julia, Ulrike, Karla









Er hinterlies ein umfangreiches künstlerisches Schaffen.










Anfang der 70er Jahre fand auf Initiative von der Witwe Gertrud Kothe eine Ausstellung über ihren verstorbenen Mann im Klosterhof in Coswig statt.






Öffentliche Werkauswahl in Coswig und Sachsen-Anhalt:


1950 Wandbild "Wolke schiebt sich vor Sonne" an beiden Seiten der Friedhofshalle Coswig

1952 Gedenkstein "Goethekopf" zum 200. Geburtstag, in der Wittenberger Strasse in Coswig





1953 Ölbild "Die Fahne von Kriwoi Rog" , im Auftrag für das Mansfeld-Kombinat
Hauptbahnhof Dessau
Entwurf
                                                                                                


                                                                                         

"Mutter Brosowski"










"Modelle seine Mutter und seine Tochter Sibylle"




1958 2 Ölbilder "Jagd" in der Gaststätte Hubertusberg, Möllensdorfer Landstrasse, 6 km von Coswig
1960 Keramikrelief 1960 an der Seitenwand eines Wohnhauses im Ortsteil Roßlau, nahe der Schiffswerft, in Dessau-Roßlau



1964 Keramikwandbild in der Käthe-Kollwitz-Schule in Lutherstadt Wittenberg



1964 Keramikwandbild in der Schule Jeberbergfrieden, Nähe Coswig/Anhalt






1964 Keramikwandbild in der Merseburger Hochschule






1962 Sonnenuhr in Wörlitz, Roseninsel
1964 Gedenkstein gegen den Faschismus am Eingang Stadtschloss Coswig, heutige Schlossstrasse

1965  Keramikwandbild Stadtwappen "Coswiger Jungfrau mit Sonnenuhr"
Rathaus Coswig/Anhalt mit Stadtwappen "Coswiger Jungfrau mit Sonnenuhr"






Quellen: öffentliche Künstlerarbeiten von Franz Karl Kothe

weitere künstlerische Werke:


















Bauernhof in Mecklenburg

Ölbild, Garten 1931











Modellsitzen 1964, Lenkheit und Tochter Julia
junger Jäger Lenkheit




Ton, Tochter Sibylle
















Tochter Julia 1965



















 




12/01/2012 14:35 zpeconomiainsostenible Enlace permanente. sin tema

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